Lea Grundig

    Aus WISSEN-digital.de

    deutsche Malerin und Grafikerin; * 23. März 1906 in Dresden, † 10. Oktober 1977 in Dresden

    Gattin von Hans Grundig;

    in ihren großformatigen Bildern dokumentierte sie den Sozialistischen Realismus; damit lag sie politisch und künstlerisch auf der Linie der SED. Die Malerin wurde geehrt und für einige Zeit auch in das Zentralkomitee der SED gewählt. Zudem saß sie den ostdeutschen Künstlern als Ehrenpräsidentin des Künstlerverbandes vor. Bereits 1926 war sie der KPD beigetreten.

    Anfang der dreißiger Jahre hatte sie sich mit anderen Künstlern, die ähnliche politische Vorstellungen wie sie hatten, zusammengeschlossen. Die Bilder der "Assoziation revolutionärer Künstler Deutschlands" dokumentierten das Elend der Arbeiter und klagten die vermeintlich Schuldigen an. Später richteten sich die Bilder gegen den Nationalsozialismus und seine kriegstreiberische Politik. Lea Grundig wurde verhaftet, konnte aber bald auswandern. In Palästina lebte sie bis 1949, dann kehrte sie nach Dresden zurück, wo sie als Professorin an der Hochschule für bildende Künste lehrte.

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