Konstanzer Konzil

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    1414-1418, zugleich Reichsversammlung; beschäftigte sich

    a) mit der causa fidei, der Verteidigung des Glaubens gegen Ketzer, und verurteilte.

    b) mit der causa unionis, der Wiederherstellung der kirchlichen Einheit, und wählte nach der Absetzung der drei bisherigen Päpste 1417 Martin V. (neue Form der Abstimmung: nach Nationen).

    c) mit der causa reformationis, der Reform der Kirche an Haupt und Gliedern; doch wurde in diesem wichtigsten Punkt wenig erreicht, ebenso scheiterte die Reichsreform, an der Kaiser Sigmund gelegen war.

    Auf dem Konstanzer Konzil erreichte die Konziliaridee (Konzil dem Papst übergeordnet) ihren Höhepunkt.

    Kalenderblatt - 11. Juli

    1920 Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
    1936 Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.