Kirchenrecht

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    auch: kanonisches Recht;

    ist die Gesamtheit der Rechtsnormen, die sich mit dem Verhältnis des Staates zu Religion und Religionsgemeinschaften sowie den rechtlichen Gegebenheiten innerhalb der Kirchen (inneres Kirchenrecht; für die katholische Kirche: Kanonisches Recht) befassen. Das Staatskirchenrecht (Rechtsbeziehungen des Staates zu den Kirchen) ist in staatlichen Gesetzen und in der jeweiligen Verfassung zu finden. Daneben können Verträge zwischen Staat und Kirchen bestehen (Konkordate). Das innere Kirchenrecht können die Kirchen autonom regeln.

    Das Kirchenrecht ist teils geschriebenes Recht, teils Gewohnheitsrecht.

    Kalenderblatt - 12. April

    1911 In der französischen Region Champagne, die für ihren gleichnamigen Schaumwein berühmt ist, gehen die Winzer mit Gewalt gegen Champagner-Plagiate aus anderen Regionen vor. Der Aufstand wird vom Militär beendet.
    1961 Der erste Mensch im All, der sowjetische Astronaut Juri Gagarin, kehrt wohlbehalten auf die Erde zurück.
    1989 Die Demonstrationen und Proteste gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf zeigen Erfolg. Der deutsche Energiekonzern VEBA hat sich für eine Alternative zur Wiederaufbereitung von Atommüll entschieden. Er will künftig mit der französischen Firma COGEMA zusammenarbeiten.