Kabelfernsehen

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Verbreitung von Fernsehprogrammen über Breitband- bzw. Glasfaserkabel (ab 1. Januar 1984 Beginn des Sendebetriebes für das erste deutsche Kabelfernsehprojekt) sowie der Satelliten-Empfang, bildeten 1984 den Auftakt für den Ausbau des dualen Rundfunksystems in Deutschland: Neben den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF traten auch private Fernsehsender wie SAT1 oder RTL auf den deutschen Medienmarkt. Die Kapazitäten der Kabelübertragung waren auf Grund der vielen privaten Programmanbieter bald ausgeschöpft.

    Im Gegensatz zum Empfang durch eine Antenne können die Programme, die mithilfe eines Fernmeldesatelliten in das Kabelnetz eingespeist werden, störungsfrei und in großem Umfang übertragen werden. Kabelfernsehen ist außer dem direkten Empfang über Satellitenschüssel eine weitere Möglichkeit, Satellitenprogramme zu sehen.

    Neben nahezu 150 digitalen Fernsehkanälen werden Leistungen wie Teleshopping und interaktives Fernsehen (interaktive Rückkanäle ermöglichen die Kommunikation mit zentralen Einrichtungen oder anderen Teilnehmern sowie gezielte Programm- oder Informationsabrufe) durch die Breitband-Technik möglich.

    KALENDERBLATT - 23. September

    1862 Ernennung Bismarcks zum preußischen Staatsminister.
    1927 Reichsaußenminister Stresemann unterzeichnet die so genannte Fakultativ-Klausel des Statuts des Ständigen Internationalen Gerichtshofs. Damit wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag auch für Deutschland zuständig.
    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.



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