Köln

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    Köln

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    Bundesland Nordrhein-Westfalen
    Höhe 38-118 m.ü.NN
    Fläche 405 km²
    Einwohner 970.000
    Vorwahl 0221
    KFZ-Kennzeichen K
    Webpräsenz www.koeln.de

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    kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen, am Rhein gelegen; ca. 970 000 Einwohner.

    Erzdiözese, Universität, Kunsthochschule für Medien, Hochschule für Musik, Deutsche Sporthochschule, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Bundesämter, Museen; bedeutende Handelsstadt (zahlreiche Messen), bedeutender Industriestandort (Automobil-, Metall-, chemische und elektrotechnische Industrie u.a.), Untergrundbahn, wichtiger Bahnknotenpunkt und Flusshafen, internationaler Flughafen Köln-Bonn.

    Kunst und Kultur

    Kölner Dom; Kirchen (im Zweiten Weltkrieg zerstört und wieder hergestellt: Groß St. Martin, Cäcilienkirche, St. Aposteln, St. Pantaleon u.a.), Altes Rathaus, Stadttore, zahlreiche Museen (Wallraf-Richartz-Museum, Museum Ludwig, Museum Schnütgen u.a.).


    Geschichte

    Gegründet durch Marcus Vipsanius Agrippa als Standlager und als Siedlung für die Ubier (Ara Ubiorum), die vom rechts- zum linksrheinischen Ufer übergesiedelt waren, da sie von den Sueben bedrängt wurden. Bis ins 4. Jh. einer der wichtigsten, zuletzt neben Koblenz der einzige römische Stützpunkt am Rhein (Colonia Agrippensis, Agrippina). Stadt hohen Wohlstandes, Ausgangspunkt mehrerer Fernstraßen. Um 400 von den Franken erobert. 785 Erhebung des Bistums zum Erzbistum durch Karl den Großen. Nach Normannenüberfällen 923 zum Reich Heinrichs I., unter Otto dem Großen Mittelpunkt eines Landesterritoriums (Erzbistum Köln, Reichsfürstentum). Die Rechte der Landesherren, die später die Kurfürstenwürde bekleideten und zeitweise Erzkanzler für Italien waren, wurden seit dem 12. Jh. eingeengt durch die Ansprüche und den Zusammenschluss der Kaufherren und Anschluss an die Londoner Hanse. Seit der Mitte des 13. Jh.s verstärkte sich der Drang nach Selbstständigkeit durch das Eingreifen der Zünfte. 1288 nach der Schlacht bei Worringen gegen den Erzbischof Freie Reichsstadt. Vor allem seit der Übertragung der Reliquien der Heiligen Drei Könige von Mailand nach Köln kam es zu Massenwallfahrten. 1521 Errichtung einer eigenen Gildenhalle (Deutsche Halle) in London für die Wahrnehmung des Auslandshandels. Hochblüte der Goldschmiedekunst (Dreikönigsschrein), der Malerei (Kölner Malerschule), der Wissenschaft (Kloster- und Stiftsschulen, Universität seit 1388; Lehrtätigkeit von Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Wirksamkeit von Duns Scotus und Meister Eckart).

    In der Reformationszeit missglückte Versuche, die Reformation einzuführen. Im Dreißigjährigen Krieg Niedergang der Stadt. Im 18. Jh. arme Provinzstadt; 1794 von Franzosen besetzt. 1797 Aufhebung der Universität. 1803 Beseitigung des Kurstaates. 1815 preußisch. In der ersten Hälfte des 19. Jh.s fand der Kölner Kirchenstreit statt. Wiederaufstieg im 19./20. Jh. (1888 Vollendung des Doms). Stark zerstört im Zweiten Weltkrieg.

    KALENDERBLATT - 20. Januar

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