Johann Friedrich Freiherr von Eosander

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    schwedischer Baumeister; * 23. August 1669 in Stralsund, † 22. Mai 1728 in Dresden


    ab 1666 Hofbaumeister Friedrichs I. von Preußen; Barockbauten. Meister des Übergangs vom Spätbarock zum Klassizismus, seit 1692 in Berlin in kurbrandenburg. Diensten, Nachfolger Schlüters, trat 1713 in schwedische Dienste, 1723 in die Augusts des Starken. 1707-13 Erweiterungsbau des königlichen Schlosses in Berlin.

    Er erreicht künstlerisch nicht die Höhe Schlüters, doch hat er mit dem Westportal eine starke Wirkung erzielt: Umgestaltung des römischen Septimius-Severus-Bogens in das Großbarock. Weitere Bauten in Berlin: Vergrößerung des Charlottenburger Schlosses (1701 ff.), Schloss Schönhausen bei Berlin (1704), Erweiterungsbauten am Schloss Oranienburg (1707-09), Schloss Monbijou (1958 abgerissen): der Mittelbau (1706), Schloss Übigau an der Elbe (1724-26).

    Kalenderblatt - 24. Juli

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    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.