Friedrich I. (Preußen)

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    preußischer König; * 11. Juli 1657 in Königsberg, † 25. Februar 1713 in Berlin


    Der Sohn des Großen Kurfürsten war 1701 bis 1713 erster König in Preußen. 1688 wurde er als Friedrich III. zunächst Kurfürst von Brandenburg.

    Nach langen Verhandlungen mit dem Kaiser konnte er sich 1701 in Königsberg, wenn auch nicht zum König von Preußen, so doch zum König in Preußen krönen lassen, wofür er dem Kaiser 8 000 Mann über seine Reichspflicht hinaus gegen Frankreich stellen und bei künftigen Kaiserwahlen einem Habsburger den Vorzug geben musste.

    Er mehrte den Glanz seiner neuen Würde zwar durch Förderung von Kunst und Wissenschaft (1694 Universität Halle, 1700 Akademie der Wissenschaften, Bauten von Schlüter in Berlin), schwächte aber die Macht seines Staates durch Verschwendungssucht und Günstlingswirtschaft.

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