Investmentfonds

    Aus WISSEN-digital.de

    (englisch-französisch)

    Durch Erwerb eines Investmentfonds erwirbt der Anleger Miteigentum an einem Gemeinschaftsvermögen, das je nach Anlageausrichtung in Renten und/ oder Aktien unterschiedlichster Strategien investiert sein kann. Die Verwaltung obliegt einer Kapitalanlagegesellschaft, die durch einen Ausgabeaufschlag und/ oder Verwaltungsvergütung bezahlt wird. Die Anlagerichtlinien der Kapitalanlagegesellschaften sowie die haftungsrechtlichen Aspekte sind zum Schutze der Anleger gesetzlich genau geregelt. Durch die Zusammenfassung des Investitionsvolumens vieler Anleger hat der Einzelne mit dem Erwerb eines Investmentzertifikats bereits ab minimalen Geldbeträgen die Möglichkeit, sein Vermögen sinnvoll zu streuen und damit das Kursrisiko zu mindern. Besonders die Investition durch regelmäßig gleiche Geldbeträge, z.B. durch einen Sparplan ist empfehlenswert, da man hier einen durchschnittlich günstigeren Einstandskurs erzielen kann. Durch die sehr große Auswahl an verschiedenen Fondsstrategien ist für jede Anlageidee und jede Risikoneigung ein Produkt erhältlich. Der Anleger muss nur die Investitionsentscheidung für einen Fonds treffen, die verschiedenen Anlageentscheidungen werden ihm dann durch die Investmentgesellschaft abgenommen.

    Investmentfonds sind täglich veräußerbar und stellen somit eine sehr liquide Anlageform dar.

    Durch die starken Mittelzuflüsse, insbesondere in Aktienfonds Ende der neunziger Jahre, sind Investmentfonds nun das meistverbreitete Wertpapier bei deutschen Privatanlegern.

    KALENDERBLATT - 18. April

    1521 Martin Luther erscheint zum zweiten Mal vor dem Wormser Parteitag, verteidigt sich vor Kaiser und Reich und lehnt den Widerruf ab.
    1951 Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg schließen ihre Kohle- und Stahlindustrie in der Montanunion zusammen und verzichten auf ihre nationalen Souveränitätsrechte über diese Industriezweige.
    1968 Die tschechoslowakische Nationalversammlung wählt Josef Smrkovský zu ihrem neuen Präsidenten, der als einer der populärsten Politiker des "Prager Frühlings" die volle Rehabilitierung der Opfer der Stalinzeit und die Sicherung eines wirklich freien politischen Lebens zu seiner Aufgabe erklärt.



    Drama, Drama ...

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