Grundrechte

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    Grundrechte sind die grundlegenden Rechte eines Individuums gegenüber dem Staat. Diese Grundsätze stammen aus der Naturrechtslehre, die dem Menschen auf Grund seiner Menschenwürde unabdingbare Rechte zuspricht und die der jeweilige Staat anzuerkennen hat. Zu den Grundrechten gehören u.a. das Recht auf freie Entfaltung der Person, die körperliche Unversehrtheit und die Freiheit des Einzelnen.

    Die Grundrechte (und Freiheitsrechte) werden in den Verfassungen vieler Staaten der Welt seit der zweiten Hälfte des 18. Jh.s anerkannt. Durch die Virginia Bill of Rights von 1790 und die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte der Nationalversammlung im Rahmen der Französischen Revolution von 1789 wurde die Idee der unveränderlichen Rechte eines jedes Menschen vorangetrieben. Die Proklamation der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen 1945 machte die Durchsetzung der Grund- und Freiheitsrechte zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben. Mit der Deklaration der Menschenrechte der Generalversammlung der UN wurden die Grundsätze gesichert, um Vertreibung, Ausrottung, Freiheitsberaubung sowie Unterdrückung von Minderheiten und Menschen entgegenzuwirken. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949 geht von der unabänderbaren Würde des Menschen und den damit verbundenen unveränderlichen Grundrechten aus (Artikel 1 Absatz 1 des GG).

    Kalenderblatt - 12. April

    1911 In der französischen Region Champagne, die für ihren gleichnamigen Schaumwein berühmt ist, gehen die Winzer mit Gewalt gegen Champagner-Plagiate aus anderen Regionen vor. Der Aufstand wird vom Militär beendet.
    1961 Der erste Mensch im All, der sowjetische Astronaut Juri Gagarin, kehrt wohlbehalten auf die Erde zurück.
    1989 Die Demonstrationen und Proteste gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf zeigen Erfolg. Der deutsche Energiekonzern VEBA hat sich für eine Alternative zur Wiederaufbereitung von Atommüll entschieden. Er will künftig mit der französischen Firma COGEMA zusammenarbeiten.