Georges Simenon

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    Simenon, Georges

    belgischer Schriftsteller; * 13. Februar 1903 in Lüttich, † 4. September 1989 in Lausanne

    Bekannt wurde George Simenon durch seine über 80 Kriminalromane um die Gestalt des Kommissars Maigret, die er mit psychologisch-komplexen Figuren ausgestaltete. Die Sorgfalt, mit der Simenon Milieus zeichnet und die Psychologie seiner Romanfiguren durchleuchtet, verrät als Vorbild Honoré de Balzac. Zu den gelungensten Romanen Georges Simenons, in denen Maigret nicht die Hauptrolle spielt, gehören die Romane "Les anneaux de Bicetre" und "Le chat". Insgesamt verfasste der Autor über dreihundert (z.T. zeitkritische oder autobiografische) Romane.

    Simenon begann als Reporter bei der "Gazette de Liege". Als 20-Jähriger ging er nach Paris, wo ihm um 1930 durch die Maigret-Serie der internationale Durchbruch gelang. Er lebte nach dem Krieg in Kanada und in den USA und ließ sich,1955 nach Europa zurückgekehrt, zuerst an der Côte d'Azur und 1957 in der Schweiz nieder.

    Weitere Werke: "Als ich alt war", "Intime Memoiren".

    Zitat
    G. Simenon: Die Faulen haben keine Ahnung vom Reiz der Faulheit. Nur die Fleißigen können den Müßiggang genießen.

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