Georg Schweinfurth

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    deutscher Afrikaforscher; * 29. Dezember 1836 in Riga, † 19. September 1925 in Berlin

    Schweinfurth erforschte 1868 bis 1871 das Bahr-es-Ghasel-Gebiet. Als erster Europäer überschritt er die Wasserscheide von Kongo und Nil, entdeckte den Ülle - einen Nebenfluss des Kongo - und bewies die Richtigkeit der bereits von Herodot überlieferten Kunde von der Existenz des Zwergvolkes Akka. Seine Forschungsarbeit konzentrierte Schweinfurth besonders auf das Land am Nil. Von dort unternahm er ausgedehnte Reisen nach dem Libanon, nach Arabien, Sokotra, Libyen, Tunesien, Algerien und Äthiopien. 1875 gründete er in Kairo die Geografische Gesellschaft und war eine Zeitlang Vorsitzender des "Institut Egyptien". 430 Veröffentlichungen und Landkarten sind das Ergebnis seiner Forschertätigkeit. Er schrieb unter anderem Beiträge zur Flora Äthiopiens, über afrikanische Kunst, über Forschungen zur Steinzeit in Oberägypten sowie Bemerkungen zur Kulturgeschichte von Ostafrika.

    Hauptwerk: "Im Herzen von Afrika".