Erdbeschleunigung

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: g; auch: Fallbeschleunigung;

    diejenige Beschleunigung, mit der eine Masse auf der Erde oder über ihr zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt wird. Nach der Formel Kraft = Masse x Beschleunigung ergibt sich deren Gewicht (Gewichtskraft). Die Erdbeschleunigung (Gravitationskonstante) variiert vom Äquator bis zu den Polen und ist von der Höhe über dem Meeresspiegel abhängig. Am 45. Breitengrad in Meereshöhe beträgt sie 9,81 m/s 2, am Äquator 9,78 m/s 2 und an den Polen 9,83 m/s 2. Die Erd- oder Fallbeschleunigung - angegeben in m/s 2 - ist eine SI-Einheit. Als Normalfallbeschleunigung ist der Wert 9,80665 m/s 2 festgelegt worden.

    Kalenderblatt - 19. August

    1493 Maximilian I., der "letzte Ritter", wird Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
    1915 Das deutsche U-Boot "U24" versenkt das Passagierschiff "Arabic". Etwa 50 Menschen kommen ums Leben. Gleichzeitig wird "U27" von einem unter amerikanischer Flagge fahrenden britischen Kriegsschiff beschossen und die Überlebenden gegen jede Regel des Seekriegs ermordet. Diese Ereignisse führen zum Ende des begrenzten U-Boot-Krieges gegen England.
    1936 In Moskau beginnen die ersten Schauprozesse gegen die antistalinistische Opposition.