Eisschnelllauf

    Aus WISSEN-digital.de

    Der Eisschnelllauf ist eine winterliche Bewegungsart auf Kufen bzw. Schlittschuhen; als Sport praktiziert. Eine besondere, mittlerweile auch olympische Form des Eisschnelllaufs bilden die Short-Track-Rennen.

    Regeln in Kürze

    Olympisch werden im Gegensatz zu anderen Titelkämpfen Medaillen nur für Einzelstrecken (nicht für den errechneten Mehrkampf) vergeben. Gelaufen wird paarweise (nach Auslosung, auch der Innenbahn) auf einer 400-m-Oval-Bahn, heute ausschließlich auf Kunsteis. Die markierten Bahnen sind ca. 5 m breit, die Gerade etwa 100 m lang. Auf der Gegengeraden wechseln die Läufer von der Innenbahn zur Außenbahn und umgekehrt. Die Schlittschuhe sind Spezialanfertigungen mit etwa 40 cm langen Kufen. Mitte der Neunziger revolutionierten die so genannten "Klappschlittschuhe" das Eisschnelllaufen.

    Wettbewerbe

    Olympische Spiele: Bei den Männern werden seit Chamonix 500 m, 1 500 m, 5 000 m und 10 000 m gelaufen, das 1 000 m-Rennen kam in Innsbruck 1976 hinzu. Die Frauen begannen 1960 mit 500 m, 1 000 m, 1 500 m und 3 000 m, das Rennen über 5 000 m wurde in Calgary 1988 eingeführt.

    Diese Wettbewerbe werden als Einzelrennen auch bei Welt- und Europameisterschaften gelaufen. Außerdem werden hier auch die so genannten Großen Vierkämpfe ausgetragen, bei denen die Sieger aus einer Punktewertung über Einzelläufe hervorgehen.

    Hinzu kommt die Team-Verfolgung, die bei den Männern über eine Distanz von acht (3 200 m), bei den Frauen über sechs Runden (2 400 m) angesetzt ist. In Ausscheidungsrunden treten dabei je zwei Teams mit je drei Läufern gegeneinander an. Das Team mit der besseren Gesamtzeit, die bei Überquerung der Zielline durch den letzten der drei Läufer genommen wird, siegt.

    Geschichte

    Schlittschuhlaufen wurde bereits im 17. Jahrhundert in Europa betrieben. Über die Niederlande breitete sich Eisschnelllauf nach Skandinavien aus und wurde von ausgewanderten Norwegern in den USA bekannt gemacht.

    Weltmeisterschaften für Männer gibt es seit 1889, die Frauen folgten mit internationalen Wettbewerben 1936. Der Internationale Verband (ISU) wurde 1892 gegründet, ihm gehören 37 Landesverbände an.

    Olympisch war die Sportart schon bei den ersten Winterspielen in Chamonix 1924 mit fünf Wettbewerben (einschließlich Mehrkampf), allerdings nur für Männer. Der Eissschnelllauf der Frauen war Demonstrationssportart in Lake Placid 1932; in Squaw Valley 1960 wurde es dann zum offiziellen Wettbewerb.

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



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