Effekten

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch-französisch)

    Effekten sind Wertpapiere, die Forderungs- oder Anteilsrechte verbriefen, einen unbedingten bzw. bedingten Anspruch auf dauernden Ertrag enthalten und innerhalb einer Gattung gegenseitig vertretbar (fungibel) sind. An der Börse (Effektenbörse) gehandelt werden: Anleihen (Obligationen), Aktien, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen und Investmentanteile. Die Urkunden (effektive Stücke) setzen sich zusammen aus Mantel und Bogen. Auf dem Mantel sind die Forderungs- oder Anteilsrechte verbrieft. Der Bogen enthält bei Dividendenpapieren die Gewinnanteilsscheine, die nicht auf einen bestimmten Geldbetrag lauten, sondern den Anspruch auf einen möglichen auszuschüttenden Gewinn dokumentieren. Bei festverzinslichen Wertpapieren enthält der Bogen Kupons oder Zinsscheine, die auf einen festen Geldbetrag lauten.

    Inzwischen werden Wertpapiere aber nur noch selten als effektive Stücke herausgegeben. Banken lagern ihre Wertpapierbestände bei Wertpapiersammelbanken und buchen die Stücke (ähnlich wie beim Zahlungsverkehr) in die Kundendepots ein. Die Eigentumsübertragung erfolgt stückelos und nicht mehr wie früher durch Übergabe der Wertpapierurkunde.

    KALENDERBLATT - 22. Januar

    1949 Mao-Truppen besetzen Peking.
    1972 Die Europäische Gemeinschaft (EG) wird erweitert: Großbritannien, Irland und Dänemark unterzeichnen die Urkunden zum EG-Beitritt.
    1975 Der amerikanische Präsident Gerald Ford unterzeichnet Verträge zur Beschränkung von B- und C-Waffen.



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