Eberhard Itzenplitz

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Regisseur und Schriftsteller; * 8. November 1926 in Holzminden

    Eberhard Itzenplitz legte 1943 in Berlin das Abitur ab und studierte nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in München und Göttingen. 1953 promovierte er in Göttingen zum Dr. phil. Schon während seines Studiums hatte er bei Peter Stehchina und Heinz Hilpert als Regieassistent gearbeitet und war nebenbei als Rezensent und Kritiker für Zeitschriften tätig gewesen. Von 1961 bis 1964 war Itzenplitz Leiter der Abteilung Fernsehspiele bei der Bertelsmann-Filmproduktion und übernahm danach die Leitung des Theaters Europa-Studio Salzburg.

    Seit Anfang der 70er Jahre arbeitet Itzenplitz als freier Regisseur. Seine ersten Kurzfilme "Das Gläserne Wunder" und "Kleine Monte-Carlo-Story" brachten ihm Bundesfilmauszeichnungen ein. Im Fernsehen fand er jedoch sein eigentliches Medium. Aus der Fülle seiner Fernsehinszenierungen seien herausgegriffen: "Sechs Personen suchen einen Autor", "Begründung eines Urteils", "Die neuen Leiden des jungen W." und "Der Abituriententag".

    KALENDERBLATT - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.



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