Digitales Fernsehen

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    auch: Digital TV, DVB (aus dem Englischen: Digital Video Broadcasting);

    Die Unterschiede des digitalen Fernsehens gegenüber dem analogen Fernsehen bestehen in den Methoden zur Abtastung, Quantisierung und Kodierung der Signale.

    Technik

    Beim digitalen Fernsehen wird das in eine Spannung umgewandelte Bildsignal in digitale Werte umgesetzt. Es entsteht ein Datenstrom, der gegenüber Störungen weit weniger anfällig ist als ein analoger Datenfluss. Der gewaltige Datenstrom wird durch Datenreduktion für die weitere Übertragung praktikabel aufbereitet. Die Datenreduktion ist möglich, weil nur die Veränderungen von einem Fernsehbild zum nächsten gesendet werden und nicht wie beim analogen Fernsehen immer der komplette Bildinhalt. Die digitalen Empfangssignale werden in einem für Fernsehgeräte zusätzlichen Decoder, der Set-Top-Box, in analoge Signale umgewandelt und somit für das Fernsehgerät nutzbar gemacht.

    Vorteile des digitalen Fernsehens

    Durch die Datenreduktion lassen sich bis zu zehnmal mehr Programme über Satelliten und über Kabelnetze übertragen.Bessere Qualität der Bildübertragung durch digitalisierte SignaleDer für den Empfang über Satelliten erforderliche Durchmesser der Parabolantennen verringert sich. Zusätzliche Informationen zu den Fernsehprogrammen lassen sich übertragen, z.B. eine elektronische Programmzeitschrift.Digitale Radioprogramme sind mit der Set-Top-Box in annähernder CD-Qualität empfangbar. Mithilfe von digitalen Empfängern ist die Verbindung zum Internet möglich, somit also z.B. das Surfen, Homebanking und Teleshopping.Neue Formen der Vermarktung von Programmen sollen möglich werden, dazu gehören Pay-per-View (man zahlt nur, was man sieht) und Video-on-Demand (selektives Anfordern von Filmen durch den Zuschauer).==Nachteile des digitalen Fernsehens==

    Für die Nutzung digitaler Programme ist eine Set-Top-Box erforderlich (ca. 5 00 Euro), auch für Kabelfernsehzuschauer.Ältere Satellitenanlagen und Kabelfernsehanlagen müssen digitaltauglich umgerüstet werden.

    KALENDERBLATT - 18. April

    1521 Martin Luther erscheint zum zweiten Mal vor dem Wormser Parteitag, verteidigt sich vor Kaiser und Reich und lehnt den Widerruf ab.
    1951 Frankreich, die Bundesrepublik Deutschland, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg schließen ihre Kohle- und Stahlindustrie in der Montanunion zusammen und verzichten auf ihre nationalen Souveränitätsrechte über diese Industriezweige.
    1968 Die tschechoslowakische Nationalversammlung wählt Josef Smrkovský zu ihrem neuen Präsidenten, der als einer der populärsten Politiker des "Prager Frühlings" die volle Rehabilitierung der Opfer der Stalinzeit und die Sicherung eines wirklich freien politischen Lebens zu seiner Aufgabe erklärt.



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