Barbe

    Aus WISSEN-digital.de

    (Barbus barbus)

    auch: Flussbarbe, Gewöhnliche Barbe;

    Die Flussbarbe ist vor allem über Süd- und Mitteleuropa verbreitet, wo sie sich vornehmlich in klaren Fließgewässern mit sandigem oder kiesigem Grund aufhält.

    Die Barbe erreicht eine Gesamtlänge von etwa 50 Zentimetern und ein Gewicht von etwa sieben Kilogramm. Die größte bisher gefangene Barbe war 90 Zentimeter lang und über acht Kilogramm schwer. Barben haben einen spindelförmigen Körper, der seitlich nur wenig zusammengedrückt ist. Die Schwanzflosse ist relativ stark gegabelt. Das unterständige Maul des Fisches ist mit zwei Paar kurzen Barteln ausgestattet.

    Die Barbe ernährt sich vornehmlich von Insektenlarven, Eintagsfliegen, Würmern und kleinen Krebstieren, die sie mithilfe ihrer empfindlichen Barteln aufspürt.

    Im Frühjahr beginnt die Laichzeit und die Weibchen ziehen häufig in relativ großen Verbänden flussaufwärts. In der Strömung legen sie die Eier an Steinen ab. Erst im Alter von drei bis fünf Jahren werden die Jungtiere geschlechtsreif.

    In Europa gilt die Barbe als wohlschmeckender Speisefisch.

    2003 wurde die Farbe zum Fisch des Jahres gekürt.

    Systematik

    Art aus der Familie der Weißfische (Cyprinidae) in Unterordnung der Karpfenähnlichen (Cyprinoidei), die zur Ordnung der Karpfenfische (Cypriniformes) zählt.


    Afrika - der schwarze Kontinent

    Afrika galt lange Zeit als eine Metapher für unerforschte und geheimnisvolle Welten. Wie sieht es bei Ihnen aus: Kennen Sie Afrika?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 14. November

    1877 Uraufführung des norwegischen Gesellschaftsstücks "Die Stützen der Gesellschaft" von Henrik Ibsen in Odense.
    1899 In der Samoa-Konvention regeln Deutschland und Großbritannien die Besitzverhältnisse über die in der Südsee liegenden Samoa-Inseln.
    1918 Der Rest der deutschen Schutztruppen kapituliert in der Kolonie Deutsch-Ostafrika.