Axolotl

    Aus WISSEN-digital.de

    (Ambystoma mexicanum)

    Der Axolotl ist lediglich in einem Süßwassersee in der Nähe von Mexiko-Stadt (Xochimilcosee) verbreitet, wo er sich ausschließlich unter Wasser aufhält.

    Diese Lurchart erreicht eine Körperlänge von bis zu 30 Zentimetern und zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er sich im Larvenstadium fortpflanzt. Das merkwürdige Tier ist von brauner Färbung, besitzt gefiederte Außenkiemen und lidlose Augen. Die große Rückenflosse beginnt bereits am Hals, und die Arme und Beine sind stark zurückgebildet. In Gefangenschaft sind weiße Axolotl-Exemplare nicht selten, besonders dann, wenn man sie vor Lichtquellen schützt. In freier Wildbahn wären diese so genannten Weißlinge nicht lebensfähig.

    Der Axolotl ernährt sich wie die meisten anderen Amphibienlarven ausschließlich von pflanzlicher Kost.

    Die Fortpflanzung erfolgt im Wasser, das Weibchen legt bis zu 1 000 Eier ab. Man hat festgestellt, dass Axolotl unter einer Schilddrüsenfehlfunktion leiden, die bewirkt, dass sie ihr Leben im Larvenstadium verbringen. Gibt man den Tieren Schilddrüsenhormone, schließen sie ihre Entwicklung ab, indem sie sich in salamanderähnliche Lurche verwandeln.

    Systematik

    Art aus der Familie der Querzahnmolche (Ambystomatidae), die zur Ordnung der Schwanzlurche (Caudata) zählt.


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