Ars moriendi

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    Sterbebüchlein, spätmittelalterliches Erbauungsbuch, das sich auf den Tod und auf die gute Vorbereitung auf diesen bezieht und von den Kämpfen des Himmels und der Hölle um die Seele des Sterbenden sowie dem Sieg über die höllischen Mächte handelt, verbreitet in Deutschland, Frankreich, Italien, England, Spanien und den Niederlanden. Anfang des 15. Jahrhunderts erschienen die Sterbebüchlein unter dem Eindruck der Pest. Verbreitung fanden vor allem die illuminierten Ausgaben des Meisters E.S.

    Zu den bedeutendsten Werken zählt eine Kupferstichfolge, entstanden um 1450; niederländisches Blockbuch um 1460 (London, Britisches Museum).

    Kalenderblatt - 22. Mai

    1815 Der preußische König Friedrich Wilhelm III. verspricht seinem Volk eine Verfassung, um es für die Befreiungskriege gegen Napoleon zu motivieren.
    1882 Die erste Direktverbindung auf Schienen zwischen Italien und der Schweiz wird gefeiert. Die St.-Gotthard-Unterführung, ein 15 Kilometer langer Tunnel durch die Schweizer Alpen, verbindet die Städte Mailand und Luzern.
    1939 Das deutsche Reich und Italien schließen einen Freundschafts- und Bündnisvertrag, den so genannten Stahlpakt".