Aktiensplit

    Aus WISSEN-digital.de

    Ein Aktiensplit bezeichnet die Teilung von Aktien. Dabei werden alte Aktien gegen eine größere Anzahl neuer Aktien eingetauscht – in einem festgelegten Verhältnis. Die Höhe des Grundkapitals der Aktiengesellschaft bleibt dabei unverändert. Das Gegenstück zum Aktiensplit ist die Aktienzusammenlegung.

    Der vorrangige Grund für einen Aktiensplit ist psychologischer Natur. Der Split dient dazu, optisch hohe Aktienkurse zu verringern und somit einen gewissen Kaufanreiz zu vermitteln. Da Aktien – im Gegensatz zu Investmentfonds - nur in voller Stückzahl gehandelt werden, hat eine solche Kurssenkung durch einen Aktiensplit jedoch auch praktische Gründe. Wertpapiere mit geringerem Kurs gelten als leichter handelbar.

    Aktiensplits haben im Regelfall keine Auswirkungen auf die Darstellung historischer Aktienkurse, da Kursdarstellungen um die Auswirkungen von in der Vergangenheit durchgeführten Splits bereinigt werden. Aktiensplits sind demnach nicht in historischen Kursdarstellungen erkennbar. Ihr Zeitpunkt wird häufig lediglich als Kurszusatz vermerkt. Ohne eine solche Bereinigung der Kursdarstellung wäre ein Split optisch praktisch nicht von einem (meist starken) Kurseinbruch zu unterscheiden.


    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 20. Januar

    1529 Martin Luther veröffentlicht den Kleinen Katechismus, das Enchiridion.
    1946 In Deutschland (Großhessen) finden die ersten freien Wahlen seit dem Ende der Weimarer Republik statt.
    1946 Rücktritt des französischen Ministerpräsidenten de Gaulle.