Plankton

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(griechisch: planktos, "Umherirrender")

übergeordneter Begriff für alle kleinen und kleinsten Organismen, auch als Plankter oder Planktonten bezeichnet, die im Süß- wie im Salzwasser schweben oder dahintreiben, und keine oder nur eine geringe eigenständige horizontale Ortsbewegung vornehmen können. Viele können aber eine vertikale Veränderung selbst bestimmen.

Plankton besteht aus Individuen im Ei- und Larvenstadium (juvenile Individuen) und erwachsenen (adulten) Individuen. Dies wird in der Gesamtheit auch als Euplankton bezeichnet.

Besteht das Plankton hauptsächlich aus Bakterien, bezeichnet man es als Bakterioplankton (unter anderem Cyanobakterien), bei Pflanzen als Phytoplankton (vorwiegend Algen) und bei Tieren als Zooplankton (vorwiegend Protozoen wie Dinoflagellaten und Foraminiferen).

Weiter unterscheidet man das Holoplankton, dessen Organismen das gesamte Leben im Meer/ Wasser verbringen, und das Meroplankton, dessen Organismen nur einen Teil ihres Lebens (meist das Ei- und Larvenstadium) im Wasser verbringen.

Die Konzentration des Planktons ist sehr unterschiedlich und hängt von den Nährstoffen und dem Sauerstoffgehalt ab. Sie kann 500 Millionen und mehr Organismen pro Liter betragen. Ein plötzlicher Populationsanstieg kann auch zur Verfärbung des Wassers führen und wird als Wasserblüte bezeichnet. Einige dieser Organismen sind in sehr hoher Konzentration auch für den Menschen schädlich. Man schätzt, dass 90 Prozent der globalen Fotosynthese in den Meeren abläuft. In der Nahrungskette steht das Phytoplankton an erster Stelle. Von ihm ernährt sich unter anderem das Zooplankton, das selbst wieder als Nahrung für große und kleine Fische dient. Letzte in dieser Nahrungskette sind meist der Mensch oder große Raubfische, aber auch bestimmte Walarten als direkte Krill- und Planktonfresser.


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