Pietro Aretino

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italienischer Schriftsteller; * 20. April 1492 in Arezzo, † 21. Oktober 1556 in Venedig

einer der bedeutendsten Dichter der italienischen Renaissance.

Der Sohn eines Schusters aus Arezzo erhielt nur eine mangelhafte Erziehung. Sein Talent als witzig-politischer Gelegenheitsdichter verschaffte ihm bald viele Freunde, zog ihm aber nach der Veröffentlichung eines beißend scharfen Sonetts gegen den Ablasshandel die Feindschaft der Behörden zu. Ein unstetes Wanderleben führte ihn nach Perugia, Rom, Florenz, Mailand und schließlich nach Venedig.

Alle Berühmten und Mächtigen der Zeit, der Kaiser des Römischen Reiches, Franz I. von Frankreich, der Papst und die Fürsten der italienischen Staaten fürchteten die Skandalgeschichten, die er über sie veröffentlichte. Seine Schriften zeichnen sich durch tödlichen Witz, Farbigkeit und Lebendigkeit der Darstellung aus. Aretinos Wirkung auf die öffentliche Meinung seiner Zeit ist nicht zu unterschätzen.

Hauptwerke: Tragödie "L'Orazia" (1546), "Kurtisanengespräche" (1533-36); Briefe (1537-57), Komödien, Schmähschriften.


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Der Papst

Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche mit Sitz im Vatikan, Bischof von Rom, ...

"Der große Vorteil der Bärte liegt darin, dass man nicht mehr viel von den Gesichtern sieht."
John Wayne

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