Katharine Hepburn

    Aus WISSEN-digital.de

    US-amerikanische Schauspielerin; * 12. Mai 1907 in Hartford, Connecticut, † 29. Juni 2003 in Old Saybrook, Connecticut

    eigentlich: Katherine Houghton Hepburn;

    Katharine Hepburn zählte unbestritten zu den bekanntesten Hollywoodstars und hält mit vier erhaltenen Oscars und acht weiteren Oscarnominierungen den Rekord in der Filmgeschichte.

    Als Tochter eines Chirurgen und einer Frauenrechtlerin wuchs sie mit ihren fünf Geschwistern in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Ihr Schauspielstudium absolvierte sie am "Bryn Mawr College" in Pennsylvania. Direkt nach ihrem Abschluss bekam sie ihr erstes Engagement in Baltimore. Als sie für Hollywood angeworben wurde, stellte sie absichtlich eine viel zu hohe Gagenforderung: Sie wollte unbedingt am Theater bleiben.

    Erst 1932 kam Katherine Hepburn zum Film. Ihre erste Hauptrolle in "Eine Scheidung" ("A Bill Of Divorcement", 1933) bescherte ihr sofort den Durchbruch. Für ihre dritte Rolle, als Eva Lovelace in "Morgenrot des Ruhms" ("Morning Glory", 1933), gewann sie bereits ihren ersten Oscar. Internationale Anerkennung wurde ihr 1938 für ihren Auftritt in Howard Hawks' Screwball-Comedy "Leoparden küßt man nicht" ("Bringing Up Baby") zuteil. 1947 folgte der Western "Endlos ist die Prärie" ("The Sea Of Grass") mit ihrem Lebensgefährten Spencer Tracy. Einer ihrer bekanntesten Filme ist "African Queen" ("The African Queen", 1951; mit Humphrey Bogart) nach der gleichnamigen Romanvorlage von C. S. Forester, in dem sie eine altjüngferliche Missionarin spielt. Dass sie neben Unterhaltungsfilmen auch in anspruchsvollen Rollen glänzen konnte, bewies sie in "Plötzlich im letzten Sommer" ("Suddenly Last Summer", 1959), einem Film nach dem Stück von Tennessee Williams.

    Den zweiten Oscar erhielt die Schauspielerin, die unter Kollegen als natürlich und unkompliziert galt, für ihren Part in "Rate mal, wer zum Essen kommt" ("Guess Who's Coming For Dinner", 1967), wo erneut Spencer Tracy an ihrer Seite zu sehen war. "Der Löwe im Winter" ("The Lion In Winter", 1968) bescherte ihr den dritten Oscar in der Kategorie beste Hauptdarstellerin, und für "Am goldenen See" ("On Golden Pond", 1981, mit Henry Fonda) folgte Oscar Nummer Vier.

    Neben ihren Filmrollen war sie auch oft am Theater zu sehen, insbesondere am Broadway. An ihrem 60. Geburtstag stand sie als Coco Chanel auf der Bühne. Am liebsten spielte sie Rollen aus Stücken von William Shakespeare und George Bernard Shaw.

    Unter dem Titel "Ich. Geschichten meines Lebens" erschien 1991 ihre Biografie. Auch im hohen Alter wirkte sie noch in Filmproduktionen mit, so etwa "Kein Engel auf Erden" ("The Man Upstairs", 1992) und "Liebe ist nicht bloß ein Wort" ("This Can't Be Love", 1994).

    Filme (Auswahl)

    1933 - Morgenrot des Ruhms (Morning Glory)

    1938 - Leoparden küsst man nicht (Bringing Up Baby)

    1940 - Die Nacht vor der Hochzeit (The Philadelphia Story)

    1951 - African Queen (The African Queen)

    1967 - Rate mal, wer zum Essen kommt (Guess Who's Coming to Dinner)

    1968 - Der Löwe im Winter (The Lion In Winter)

    1975 - Liebe in der Dämmerung (Love among the Ruins)

    1981 - Am goldenen See (On Golden Pond)

    1988 - Eine Dame namens Laura (Laura Lansing Slept Here)

    1994 - Perfect Love Affair (Love Affair)



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