William Shakespeare
Aus WISSEN-digital.de
englischer Dichter und Dramatiker; * 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon, † 23. April 1616 in Stratford-upon-Avon
Shakespeare gilt als der bedeutendste Dichter Englands.
Inhaltsverzeichnis |
Biografisches
Da nur sehr wenige Daten zu seiner Person gesichert sind, wird von verschiedener Seite die Tatsache seiner Existenz angezweifelt bzw. werden die ihm zugeordneten Werke verschiedentlich anderen Schriftstellern zugewiesen.
Bekannt ist, dass Shakespeare sich 1582 mit Anne Hathaway verheiratete. Wann Shakespeare von Stratford nach London ging, ist nicht bekannt. Erst im September 1592 ist er in London als Dramatiker und Schauspieler bezeugt. 1595 ist er als Mitglied der Theatergruppe "Lord Chamberlain's Men" erwähnt. Dazwischen dürfte der Beginn der Bekanntschaft mit seinem Gönner, dem Earl of Southampton, liegen, dem Shakespeare die Verserzählungen "Venus and Adonis" (1593) und "The Rape of Lucrece" (1594) widmete.
Für den Bau des Globe-Theaters (1599) wird Shakespeare als Teilhaber geführt, ebenso für den Kauf des Privattheaters "Blackfriars" (1608). 1611 zog er sich nach Stratford zurück.
Bedeutung
Shakespeare dürfte der auch heute noch meistgespielte Dramenautor sein, dessen Werke durch ihre Offenheit und Objektivität in jeder Theaterepoche das Publikum gleich stark ansprechen. Dichterische Bildhaftigkeit und Vielfalt des sprachlichen Ausdrucks verbinden sich mit bühnengerechter Umsetzung der verschiedenen Themen wie Königsdramen, Tragödien, Komödien und Märchenspiele. Sein Sonettzyklus bedeutete einen neuen Höhepunkt in dieser Dichtungsform.
Shakespeares Werke wurden zum größten Teil erst nach seinem Tod gedruckt. Sein auch finanzieller Erfolg, der ihm einen sorglosen Lebensabend in seinem Geburtsort Stratford ermöglichte, beruhte auf seinen Fähigkeiten als Schauspieler, Regisseur und Autor von Bühnenstücken.
Werke (Auswahl)
"Heinrich VI." (3 Teile), "Verlorene Liebesmüh", "Komödie der Irrungen", "Die beiden Veroneser", "Der Widerspenstigen Zähmung", "Richard III.", "Titus Andronicus", "Ein Sommernachtstraum", "Romeo und Julia", "König Johann", "Richard II.", "Der Kaufmann von Venedig", "Viel Lärm um nichts", "Heinrich IV.", "Heinrich V.", "Julius Caesar", "Die lustigen Weiber von Windsor", "Wie es euch gefällt", "Was ihr wollt", "Hamlet", "Troilus und Cressida", "Ende gut, alles gut", "Maß für Maß", "Othello", "König Lear", "Macbeth", "Antonius und Cleopatra", "Coriolan", "Timon von Athen", "Pericles", "Cymbeline", "Wintermärchen", "Der Sturm", "Heinrich VIII."
| Zitat |
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W. Shakespeare: An sich ist nichts weder gut noch böse. Das Denken macht es erst dazu.
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