Concorde

    Aus WISSEN-digital.de

    französisch-britisches Überschallverkehrsflugzeug (Mach 2,2). Die Concorde erreichte eine Geschwindigkeit von rund 2 200 km/h, die Reisehöhe betrug 15 000 Meter. Sie konnte ca. 140 Passagiere befördern.

    Die Concorde verfügte als erstes Passagierflugzeug über eine Steuerung, bei der die Steuerimpulse nicht mehr per Seilzug, sondern über elektrische Impulse weitergeleitet wurden. Die Triebwerke der Concorde waren als einzige in der zivilen Luftfahrt mit Nachbrennern ausgestattet, d.h. die Abgase der Turbine wurden nochmals mit Brennstoff gespritzt und verbrannt. Diesen zusätzlichen Schub brauchte das Flugzeug beim Abheben und bei der Beschleunigung über Schallgeschwindigkeit.

    Geschichte

    Nach dem Erstflug der Concorde am 2. März 1969 wurde der Linienflug von British Airways und Air France zwischen Europa und Nord- und Südamerika am 21. Januar 1976 aufgenommen. 1979 wurde der Serienbau des Flugzeugs eingestellt. Am 31. Mai 2003 (Air France) bzw. am 31. Oktober 2003 (British Airways) wurde der Linienverkehr eingestellt.

    Am 25. Juli 2000 stürzte eine Concorde bei Paris ab. Alle 109 Insassen kamen ums Leben. Der Linienverkehr wurde daraufhin bis November 2001 eingestellt; in dieser Zeit wurden die Sicherheitsvorkehrungen verbessert (haltbarere Reifen, verstärkte Tragflächentanks). Bis zum Unglück im Juli 2000 war in der Geschichte der Überschallverkehrsflugzeuge nur der sowjetische Prototyp "Tupolew-144" abgestürzt (1973); die Concorde galt als eines der sichersten Flugzeuge der Welt.



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