Antennenfische

    Aus WISSEN-digital.de

    (Antannariidae)

    auch: Fühlerfische, Krötenfische;

    Die etwa 75 Arten von Antennenfischen bewohnen Korallenriffe und Felsen der tropischen Meere.

    Je nach Art erreichen sie Längen zwischen drei und 35 Zentimetern. Der schuppenlose Körper ist von merkwürdiger Gestalt: Am großen, schiefen Maul steht der Unterkiefer etwas hervor; die Brustflossen sind knieförmig abgebogen, wodurch sie der Fortbewegung auf dem Boden angepasst sind. Wie die Plattfische können sie ihre Färbung perfekt der Umgebung anpassen.

    In ihrem Tarnkleid warten die bewegungsfaulen Tiere auf Beute: Sobald ein anderer Fisch dicht genug heranschwimmt, wird er mithilfe eines verlängerten Rückenflossenstrahls über dem Oberkiefer geködert und von dem großen Maul eingesaugt. Auf Grund dieser raffinierten Jagdmethode werden Antennenfische auch als "Anglerfische" bezeichnet. Bei Gefahr können sie sich ähnlich wie die Igelfische mit Wasser vollpumpen und erscheinen so größer und bedrohlicher. Über das Fortpflanzungsverhalten ist noch wenig bekannt; möglicherweise befruchten sich die einzelgängerischen Fische selbst.

    Systematik

    Familie aus der Ordnung der Armflosser (Lophiiformes) in der Überordnung der Echten Knochenfische (Teleostei), die zur Klasse der Knochenfische (Osteichthyes) zählt.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 26. September

    1925 Die Mitglieder des Völkerbunds wollen sich vereint für die Abschaffung der Sklaverei einsetzen.
    1973 Das neue Energieprogramm der Bundesregierung verfolgt einen Sparkurs. Außerdem soll weniger Energie aus Erdöl, dafür mehr aus Kernenergie sowie aus Kohle gewonnen werden.
    1999 Die Spanien-Radrundfahrt wird zum ersten Mal seit 44 Jahren von einem Radrennfahrer aus Deutschland gewonnen. Jan Ullrich erreicht als Erster das Endziel in Madrid.