Zeus

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    Kopf des Zeus im Museum in Olympia

    höchster olympischer Gott der griechischen Mythologie, Sohn von Kronos (Kronide) und Rhea, Bruder und Gemahl von Hera, Bruder unter anderem von Poseidon, Demeter und Pluto; erhielt bei der Aufteilung der Welt unter den Göttern den Himmel und die Oberherrschaft; ursprünglich Charakter als himmlischer Wettergott, der den Blitz schleudert, als Inbegriff der Rechtsordnung und Personifizierung der Weltvernunft; wurde später verehrt als Schützer des Rechts, des Eides und jeglicher Gemeinschaft; bei den Römern Jupiter.

    Gebräuchliche Attribute der Zeusdarstellung sind Adler, Blitz und Zepter, daneben zahlreiche, mythologische Verbindungen zu göttlichen und weltlichen Geliebten (Zeus als hedonistischer Fürst); häufige künstlerische Darstellung der Zeusfigur in mythologischen Situationen wie Gigantenkampf (Pergamonaltar), in der Vasenmalerei, als Blitze schleudernder Jupiter (P. Veronese, 1554; Clodion, 1773 als Plastik).

    Berühmtestes Zeusheiligtum war der Zeustempel in Olympia mit Goldelfenbeinstatue (Thronender Zeus von Phidias, 5. Jh., nicht erhalten), eines der Sieben Weltwunder.

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