Netzpython

    Aus WISSEN-digital.de

    (Python reticulatus)

    auch: Gitterschlange;

    der Netzpython ist vor allem in Hinterindien und auf den Philippinen verbreitet, wo er sich als Bodenbewohner tagsüber meist in Höhlen versteckt und nur in der Nacht zur Nahrungssuche aus seinem Versteck kommt.

    Netzpythons erreichen eine Körperlänge von bis zu knapp zehn Metern und sind von hellbrauner Grundfärbung. Auf der Rückenseite weist die Schlange eine netzartige Zeichnung auf, die von Tier zu Tier recht unterschiedlich sein kann.

    Der Netzpython ernährt sich wie die meisten Schlangen ausschließlich von tierischer Kost. Da Riesenschlangen keine Giftzähne besitzen, töten sie ihre Opfer durch Ersticken. Der Netzpython frisst bevorzugt Vögel und Säugetiere der unterschiedlichsten Größen.

    Das Weibchen legt bis zu 50 Eier, die etwa zwei bis drei Monate bebrütet werden, bis die Jungtiere schlüpfen. Diese sind dann bereits etwa 60 Zentimeter lang.

    Systematik

    Art aus der Unterfamilie der Pythonschlangen (Pythoninae).

    Kalenderblatt - 22. April

    1930 Großbritannien, Japan, die USA, Frankreich und Italien vereinbaren eine Begrenzung ihrer Seerüstungen in der Londoner Flottenkonferenz.
    1961 Frankreich wird durch den dritten Aufstand in Algerien in eine schwere Krise gestürzt.
    1982 Das Parlament in Sri Lanka bleibt noch bis 1989 im Amt. Grundlage für die Verlängerung ist das Ergebnis der ersten Volksabstimmung.