Giraffengazelle

    Aus WISSEN-digital.de

    (Litocranius walleri)

    auch: Gerenuk;

    Verbreitung

    Das Verbreitungsgebiet der Giraffengazelle sind die Dornbuschvegetationen und die Halbwüsten sowie die Buschwälder Nordostafrikas. Die meist tagaktiven Gazellen leben einzeln oder in kleinen Gruppen von weniger als zehn Tieren zusammen.

    Körperbau

    Die anmutige Gazelle erreicht eine Schulterhöhe von etwa einem Meter, eine Länge von gut 150 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 50 Kilogramm. Das Fell des langbeinigen Tieres ist von rötlich brauner Färbung, die Bauchseite ist weiß; nur die männlichen Exemplare der Giraffengazelle tragen Hörner auf dem Kopf: diese sind relativ kurz und waagrecht geringelt. Giraffengazellen besitzen einen langen Hals und die Fähigkeit, sich so zu strecken und auf die Hinterbeine zu stellen, dass sie höhere Etagen von Bäumen erreichen als alle anderen Gazellen. Sie verbeißen so die Bäume in einer Höhe, die für Giraffen zu niedrig, für andere Gazellen aber zu hoch liegt.

    Ernährung

    Die bevorzugte Nahrung der seltenen Tiere stellen die Blüten und Blätter der Akazie dar. Wie viele andere Bewohner trockener Zonen müssen Giraffengazellen nur sehr wenig trinken, ihnen reicht die Flüssigkeit aus, die sie mit ihrer Nahrung aufnehmen.

    Fortpflanzung

    Giraffengazellen pflanzen sich unabhängig von der Jahreszeit fort. Nach einer Tragzeit von ca. sieben Monaten bringt das Weibchen meist ein Jungtier zur Welt.

    Systematik

    Art aus der Gattung der Gazellen (Gazella).

    Kalenderblatt - 24. April

    1884 Die Regierung des Deutschen Reichs erklärt Damara- und Namakwaland, die spätere Kolonie Deutsch-Südwestafrika, zum deutschen Protektorat .
    1926 Deutschland und die UdSSR schließen einen Neutralitätspakt.
    1947 Die Moskauer Konferenz geht nach fast sieben Wochen zu Ende, ohne dass sich zwischen den Alliierten eine Einigung über den Friedensvertrag mit Deutschland und Österreich ergeben hätte.