Barsch

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    (Perca fluviatilis)

    eigentlich: Flussbarsch

    Verbreitungsgebiet

    Der Barsch oder Flussbarsch ist in ganz Europa und Kleinasien verbreitet. Dort bevorzugt er langsam fließende Gewässer und größere Seen mit tiefem, hartem Grund, ist aber auch im Brackwasser der Ostsee und in Bergseen bis zu 1 000 Meter Höhe zu finden.

    Körperbau

    Der Barsch erreicht eine Länge zwischen 20 und 50 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm.

    Sein Körper ist meist hochrückig, seitlich abgeflacht und mit kleinen Kammschuppen bedeckt; der stumpfe Kopf hat ein stark bezahntes Maul; am Kiemendeckel befindet sich ein spitzer Dorn. Wie alle Angehörigen der Familie der Echten Barsche hat auch der Barsch eine zweigeteilte Rückenflosse; der vordere Teil besteht aus harten, der hintere Teil aus weichen Flossenstrahlen. Die Grundfärbung ist am Rücken graublau bis olivgrün, die Flanken sind heller mit fünf bis neun Querbändern; der Bauch ist silbrigweiß; Bauch- After- und manchmal auch Schwanzflosse sind orange gefärbt.

    Fortpflanzung

    Laichzeit ist von April bis Juni; im Flachwasser werden die Eier in so genannten Gallertbändern netzartig an Wasserpflanzen, Wurzeln und Steinen befestigt. Nach etwa drei Wochen schlüpfen die Larven, die zunächst in einem Dottersack leben. Junge Barsche halten sich in der Uferregion auf und ernähren sich von Wasserinsekten und wirbellosen Kleintieren, ältere Barsche wandern in die Tiefe der Seen, wo sie sich räuberisch von Fischen ernähren.

    Wirtschaftliche Bedeutung

    Die wirtschaftliche Bedeutung des hervorragenden Speisefisches ist regional unterschiedlich und hängt von der Größe der Fische ab; vor allem im Bodensee, in der Schweiz und in Finnland gehört der Barsch zu den wichtigsten Wirtschaftsfischen.

    Systematik

    Art aus der Familie der Echten Barsche (Percidae) in der Ordnung der Barschartigen Fische (Perciformes), die zur Überordnung der Echten Knochenfische (Teleostei) und damit zur Klasse der Knochenfische (Osteichthyes) zählt.

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