Wolfgang Mischnick

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    deutscher Politiker; * 29. September 1921 in Dresden, † 6. Oktober 2002 in Bad Soden

    Mischnick diente nach dem Abitur als Leutnant der Reserve, dekoriert mit beiden Eisernen Kreuzen und dem Infanteriesturmabzeichen. Als Landesvorsitzender der Liberal-Demokratischen Partei in Sachsen und Mitglied des Zentralvorstandes der am entschiedensten "rechten" Partei der Sowjetischen Besatzungszone floh Mischnick im April 1948 nach Frankfurt am Main, um sich drohender Verhaftung zu entziehen. Er wurde nun zunächst Jugendsekretär bei der FDP in Hessen, arbeitete vorübergehend als Angestellter in der Wirtschaft und als Journalist, ab 1950 dann wieder hauptamtlich bei der FDP in Hessen (1967/77 war er deren Landesvorsitzender). Von 1954 bis 1957 war er Bundesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten und Herausgeber der "Stimmen der jungen Generation". In dieser Zeit saß Mischnick auch im Hessischen Landtag. 1954 wurde er Mitglied des Bundesvorstandes der FDP. Im Herbst 1957 kam Mischnick als FDP-Abgeordneter in den Deutschen Bundestag, dem er von da an ununterbrochen bis 1994 angehörte. Von 1959 bis 1961 parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, war er von 1961 bis Oktober 1963 im letzten Adenauer-Kabinett Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte. Von 1968 bis 1990 war Mischnick Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Bundestag.

    Er leistete Wesentliches für den Zusammenhalt der sozialliberalen Koalition. Schwerpunkt seines politischen Engagements war die Deutschland- und die Sozialpolitik. Auf seinen bedeutsamen Auslandsreisen führte er politische Gespräche in Moskau, Dresden, Warschau und Prag.

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    1934 Von Otto Neustädter-Stürmer, Bundesminister Österreichs für soziale Verwaltung, werden die Satzungen des Gewerkschaftsbunds erlassen.
    1997 Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth muss einem Entschluss des Verwaltungsgerichts Köln zufolge von der FDP rund 10,4 Millionen DM zurückfordern. Die Partei erhielt im Jahr 1996 im Rahmen der Parteienfinanzierung 12,4 Millionen DM ausgezahlt.



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