Uschi Glas

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    deutsche Schauspielerin; * 2. März 1944 in Landau an der Isar

    Uschi Glas wurde 1965 vom Produzenten Horst Wendtland für den Film entdeckt. Sie debütierte im Edgar-Wallace-Krimi "Der unheimliche Mönch" in der Rolle einer Internatsschülerin, die gekidnappt wird. Nach ihrem zweiten Film "Winnetou und das Halbblut Apanatschi" (1966), in dem sie ein Indianermädchen spielte, galt die bayerische Schönheit schon als Star. Den Durchbruch zur breiten Popularität erzielte sie dann unter der Regie der deutschen Jungfilmerin May Spils als Partnerin von Werner Enke in "Zur Sache, Schätzchen" (1968). Ihr natürliches Spiel und ihre lockere Laissez-faire-Attitüde gaben dem Lebensgefühl ihrer Generation einen typischen Ausdruck. Diesem Rollenimage, mit zunehmender Betonung ihres erotischen Appeals, blieb Uschi Glas in den nächsten Jahren treu ("Hilfe, ich liebe Zwillinge", "Die Weibchen"), bis sie Anfang der 70er Jahre ihre schauspielerische Tätigkeit zur Boulevardkomödie und zum Fernsehen verlagerte. Mit dem Durbridge-Krimi "Die Kette war ihr Wandel" hatte sie den Wandel zur selbstbewussten, reifen Schauspielerin vollzogen. Insbesondere durch TV-Serien wurde sie zu einem der beliebtesten Stars der deutschen Unterhaltungsfilmprogramme.

    Filme (Auswahl)

    1966 - Winnetou und das Halbblut Apanatschi

    1968 - Zur Sache, Schätzchen

    1969 - Hilfe, ich liebe Zwillinge

    1970 - Die Weibchen

    1972 - Mensch, ärgere dich nicht

    1977 - Waldrausch

    1984 - Mama Mia - Nur keine Panik

    2001 - Die Erpressung - Ein teuflischer Pakt

    2003 - Drei unter einer Decke

    2005 - Zwei am großen See

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