Ultraviolette Strahlen

    Aus WISSEN-digital.de

    (lateinisch) Abk.: UV-Strahlen;

    Bezeichnung für den an das Violett anschließenden Wellenlängenbereich zwischen 15 und etwa 400 nm (Nanometer, milliardstel Meter) einer elektromagnetischen Strahlung.

    UV-Strahlung, die auch von der Sonne emittiert wird, ist für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar, für Bienen jedoch teilweise sichtbar. In kleiner Dosierung wirkt sich UV-Licht günstig auf den Organismus aus (Vitamin-D-Bildung, Anregung des Stoffwechsels oder der Drüsenfunktionen u.a.), im Bereich zwischen 200 und 310 nm führt sie zur Bräunung der Haut; längere Bestrahlung ist schädlich (Sonnenbrand). Die Ozonschicht in der Atmosphäre schützt das Leben auf der Erde vor zuviel UV-Strahlung.

    Künstlich kann Ultraviolettlicht mit Wolframbandlampen mit Quarzfenster, Erdgaslampen oder Quecksilberdampflampen hergestellt werden. Technische Anwendungsbereiche sind die Mikroskopie (höheres Auflösungsvermögen) oder die Feststellung von übermalten Leinwandschichten bei Gemälden.

    KALENDERBLATT - 20. September

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    1819 Der österreichische Staatskanzler Metternich zwingt mit den Karlsbader Beschlüssen dem deutschen Staatenbund sein konservatives Sicherheitsprogramm (unter anderem Zensur, Verbot der Burschenschaften) auf.
    1882 In Berlin werden die ersten elektrischen Straßenlampen Europas angezündet.



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