Titicacasee

    Aus WISSEN-digital.de

    Hochlandsee in Peru und Bolivien. Der See hat eine Fläche von 8 288 km² und eine Tiefe von bis zu 281 m. Er liegt auf einer Höhe von 3 812 m ü. NN. und ist damit der höchstgelegene schiffbare See der Welt.

    Der größte Teil des zufließenden Wassers verdunstet durch Wind und Sonne. Der See entwickelt sich dadurch langsam zu einem Salzwassersee, inzwischen ist sein Wasser bereits brackig. Bekannt ist der See für die von Jacques Yves Cousteau entdeckten großen Froschvorkommen auf dem Grund des Sees.

    Auf der größten Insel des Sees, der Sonneninsel oder Isla de Titicaca, finden sich bedeutende Zeugnisse der Inkakultur, z.B. ein im 15. Jh. erweitertes Heiligtum der Aymara-Indianer und der Palast Pilcamayo. Bereits im 19. Jh. wurde der See von einem Dampfer befahren, der mühsam Stück für Stück die Anden hinaufgeschafft worden war. Die Uru-Indianer leben heute noch auf künstlich errichteten Schilfinseln, auf denen sie Schilfhütten errichten. Befahren wird der See von den Indianern mit Binsenbooten.


    Olé, olé, olé olé!

    Sie kennen sich aus im grenzenlosen Reich von König Fußball? Na, dann schießen Sie mal los ...
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 21. April

    1933 Rudolf Heß wird der Stellvertreter von Adolf Hitler.
    1946 Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) wird gegründet.
    1988 Ein Attentäter schmuggelt Säure in die Alte Pinakothek in München und richtet bei drei Gemälden von Albrecht Dürer schweren Schaden an.