Synapsen

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch)

    Synapsen sind die Berührungspunkte eines Nervenfortsatzes mit einer Nerven-, Muskel- oder Drüsenzelle. Über sie findet die Übermittlung an andere Zellen statt, sie sind quasi die Schaltstelle.

    In der Regel verbindet eine Synapse das Axon (Nervenfortsatz) einer Nervenzelle mit dem Dendriten (Nervenfortsatz) einer anderen Nervenzelle. Die Verbindung zwischen Axon und einer Muskelzelle bezeichnet man als motorische Endplatte.

    Eine Synapse besteht im wesentlichen aus drei Teilen. Der eine Teil ist das präsynaptische Neuron, das die Bläschen mit einem chemischen Überträgerstoff (Tansmitter) enthält. Der andere Teil ist die sich anschließende postsynaptische Zelle mit einer Membran, die die Rezeptoren für den Überträgerstoff enthält. Dazwischen liegt ein winziger Spalt (synaptischer Spalt), über den die Membran der postsynaptischen Zelle per Transmitter erregt oder gehemmt wird.

    In Synapsen werden Impulse immer nur in einer Richtung weiter gegeben. Bei häufiger Benutzung funktionieren sie besser (Lernfunktion und Gedächtnisfunktion). Außerdem sind Synapsen die Wirkstellen zahlreicher Medikamente.


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