Sprachstörungen

    Aus WISSEN-digital.de

    Sammelbegriff für Störungen der Sprache und des Sprechens, wobei diese verschiedenste Ursachen haben.

    mechanische Sprachstörungen bei Spaltbildung oder Perforation des Gaumens, bei Zungenerkrankungen, bei Verlegung der Nasenwege, bei unregelmäßigen Zähnen; Sprachstörungen auf Grund von Hörstörungen bei Taubstummen, Spätertaubten und Schwerhörigen; Sprachstörungen bei Intelligenzdefekten; Sprachstörungen bei Gehirnerkrankungen, z.B. Schlaganfall (Hirninfarkt); Sprachstörungen infolge konstitutioneller Störung der Rede, insbesondere Poltern (Tachyphemie) und Stottern. Unter Stottern versteht man eine krampfartige Störung des Zusammenwirkens der Sprechmuskeln, besonders beim Aussprechen von bestimmten Konsonanten (b, p, d, t, g, k). Stammeln beruht auf einer Sprechunfertigkeit und kommt bei Kindern häufig vor. Beim Lispeln werden sch, s und z falsch gesprochen.

    Kalenderblatt - 11. Juli

    1920 Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
    1936 Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.