Sprachstörungen

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    Sammelbegriff für Störungen der Sprache und des Sprechens, wobei diese verschiedenste Ursachen haben.

    mechanische Sprachstörungen bei Spaltbildung oder Perforation des Gaumens, bei Zungenerkrankungen, bei Verlegung der Nasenwege, bei unregelmäßigen Zähnen; Sprachstörungen auf Grund von Hörstörungen bei Taubstummen, Spätertaubten und Schwerhörigen; Sprachstörungen bei Intelligenzdefekten; Sprachstörungen bei Gehirnerkrankungen, z.B. Schlaganfall (Hirninfarkt); Sprachstörungen infolge konstitutioneller Störung der Rede, insbesondere Poltern (Tachyphemie) und Stottern. Unter Stottern versteht man eine krampfartige Störung des Zusammenwirkens der Sprechmuskeln, besonders beim Aussprechen von bestimmten Konsonanten (b, p, d, t, g, k). Stammeln beruht auf einer Sprechunfertigkeit und kommt bei Kindern häufig vor. Beim Lispeln werden sch, s und z falsch gesprochen.

    Kalenderblatt - 23. Juli

    1901 Geheimrat Professor Dr. Robert Koch prophezeit den Sieg über die Tuberkulose.
    1932 Der Völkerbund beendet seine Abrüstungskonferenz in Genf. In die allgemeine Abrüstungskonvention soll aufgenommen werden: Verbot von Luftangriffen gegen die Zivilbevölkerung, der chemischen und bakteriologischen Waffen und der Flammenwerfer, sowie die Tonnagebegrenzung von Kampfwagen und der Kaliber der schweren Artillerie.
    1969 Das amerikanische Raumschiff "Apollo 11" landet wohlbehalten im Pazifik.