Simon Marmion

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    französischer Maler; * um 1425 bis 1440 in Amiens (?), † 15. Dezember 1489 in Valenciennes

    seit 1458 meist in Valenciennes tätig, hervorragender Meister der Miniaturmalerei und großer religiöser Werke, der die Bildung der Pariser oder nordfranzösischen Schulen verrät, später aber ganz unter dem Einfluss der flandrischen Schule stand und ebenbürtig neben den führenden Niederländern, Dirk Bouts und Justus van Gent, steht.

    Hauptwerke als Miniaturist: Missale (Turin, Bibliothek), Kalendarium (Brügge, Domschatz), Gebetbücher (Löwen, Universitätsbibliothek, und London, Britisches Museum), Froissart-Handschrift (um 1450-60, St. Petersburg, Staatsbibliothek).

    Tafelbilder: Altar mit Bildern aus dem Leben des heiligen Bertin (1453-59, Berlin, Staatliche Museen), "Kreuzauffindung" (Paris, Louvre).

    Kalenderblatt - 11. Juli

    1920 Die überwiegend deutschen Bereiche in West- und Ostpreußen und Oberschlesien stimmen als Novum in der europäischen Staatengeschichte über ihre Staatszugehörigkeit ab und entscheiden sich gegen Polen und für Deutschland. Ferner lehnen die Alliierten eine militärische Unterstützung Polens gegen die vorrückende Rote Armee ab.
    1936 Das Deutsche Reich und Österreich schließen ein Abkommen, um ihre Beziehungen zu verbessern. Das Verhältnis war nach dem missglückten Putsch durch österreichische Nationalsozialisten, bei dem es am 25. Juli 1934 zu der Ermordung des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß kam, stark abgekühlt.
    1948 Die letzten deutschen Kriegsgefangenen verlassen Großbritannien.