Sikahirsch

    Aus WISSEN-digital.de

    (Cervus nippon)

    auch: Dybowski-Hirsch;

    das Verbreitungsgebiet des Sikahirsches war ursprünglich Ostchina, Japan, Vietnam sowie Indonesien; heute ist er auch in Mitteleuropa heimisch. Der bevorzugte Lebensraum der Sikahirsche sind dichte Laubwälder.

    Der Sikahirsch erreicht eine Schulterhöhe von über einem Meter und ein Gewicht von bis zu 60 Kilogramm. Sein Fell ist meist graubraun mit regelmäßigen weißen Flecken. Das Geweih des Sikas ist geringer als das der Rothirsche.

    Das dämmerungs- und nachtaktive Tier ernährt sich vornehmlich von Kräutern, Gräsern, Laub sowie der Rinde und den Zweigtrieben bevorzugt junger Bäume. Der Sika richtet damit in den Wäldern zuweilen großen Schaden an, und muss dann intensiv bejagt werden.

    Sikahirsche sind gesellige Tiere, die in getrennt geschlechtlichen Rudeln leben.

    Die männlichen Sikahirsche werfen ihr Geweih im Mai/Juni ab und bis zur Brunst im Oktober hat sich das neue Geweih vollständig entwickelt. Ein Hirsch sammelt zur Paarung bis zu vier Kühe um sich. Nach einer Tragzeit von fünf bis sechs Monaten wirft das Weibchen meist ein Jungtier, das noch bis zu vier Monate gesäugt wird.

    Systematik

    Art aus der Gattung der Rothirsche (Cervus), die zur Unterfamilie der Echten Hirsche (Cervinae) zählt.

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