Schlangenschleichen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Dibamidae)

    Schlangenschleichen sind in nur drei Arten von Hinterindien bis nach Südostasien und Australien verbreitet. Sie leben meist unterirdisch.

    Schlangenschleichen erreichen Körperlängen von bis zu 50 Zentimetern und erinnern in ihrem Körperbau am ehesten an einen Wurm. In Anpassung an ihre unterirdische Lebensweise haben sie einen massiv gebauten Kopf. Die vorderen Gliedmaßen der Schlangenschleichen sind so stark zurückgebildet, dass sie selbst anatomisch nur schwer nachzuweisen sind, lediglich bei den männlichen Exemplaren finden sich Rudimente der hinteren Gliedmaßen, die ähnlich wie bei den Flossenfüßen zu (allerdings nur kleinen) Flossen umfunktioniert sind. Eine weitere Anpassung an ihren Lebensraum stellen die rückgebildeten Augen dar, die wohl lediglich in der Lage sein dürften, den Unterschied zwischen hell und dunkel zu erkennen.

    Über das Nahrungs- und Fortpflanzungsverhalten der scheuen Schlangenschleichen ist bislang nur wenig bekannt.

    Systematik

    Familie aus der Zwischenordnung der Geckoartigen (Gekkota) in der Unterordnung der Echsen (Sauria).

    KALENDERBLATT - 26. Juni

    1945 Die Charta der Vereinten Nationen (UNO) und das Statut für einen Internationalen Gerichtshof wird verkündet.
    1948 Die Luftbrücke nach Westberlin wird eröffnet, um die von den Sowjets eingeschlossene Stadt aus der Luft mit Nahrungsmittel zu versorgen. Sie dauert bis zum 16. April 1949.
    1963 Der amerikanische Präsident John F. Kennedy besucht Berlin und hält seine berühmt gewordene Rede, die er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" beendet.



    Das große Tier-Quiz

    Etwa eine Trillion Tierarten gibt es. Sie kennen nicht alle? Macht nichts, vielleicht knacken Sie auch so den Highscore ...
    Jetzt quizzen!