Ringelrobbe

    Aus WISSEN-digital.de

    (Phoca hispida)

    Das Verbreitungsgebiet der Ringelrobbe sind die Küsten und Meeresbuchten der Arktis und Subarktis. Sie hält sich bevorzugt auf Eisschollen auf, die entlang der Küste im Wasser treiben. An den Ufern bauen die Tiere ein Tunnel- oder Höhlensystem mit Atemlöchern, das sie als Ruhe- oder Geburtsstätte benützen.

    Das Fell der Ringelrobbe ist kurz, dicht und meist grau bis graubraun gefärbt. Sie erreicht eine Länge von bis zu etwa 150 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu über 70 Kilogramm.

    Die Nahrung besteht aus Fisch und Krustentieren, die Robbe bevorzugt jedoch besonders Kabeljau und Shrimps.

    Wie die meisten anderen Robbenarten lebt die Ringelrobbe gesellig in großen Gruppen von bis zu 100 Tieren.

    Nach einer Tragzeit von etwa zehn Monaten bringt das Weibchen meist ein bis zwei Jungtiere zur Welt, die noch länger von der Mutter umsorgt werden.

    Systematik

    Art aus der Gattung Phoca, die zur Unterfamilie der Seehunde (Phocinae) zählt und damit zur Familie der Hundsrobben und Seehunde (Phocidae) gehört.

    Kalenderblatt - 16. April

    1922 Das Deutsche Reich und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken schließen in Rapallo am Rande der Weltwirtschaftskonferenz von Genua einen Freundschaftsvertrag, den so genannten Rapallo-Vertrag.
    1925 Im Grab der vor über 45 Jahren verstorbenen Bernadette wird deren Leichnam unverwest aufgefunden. Das Grab wurde anlässlich ihrer Seligsprechung geöffnet. Sie hatte als Kind mehrere Marienerscheinungen.
    1945 Hitler verlangt die Verteidigung der Ostfront bis zum letzten Tropfen Blut.