Rhythmische Sportgymnastik

    Aus WISSEN-digital.de

    Allgemeines

    Rhythmische Sportgymnastik ist ein gymnastischer Tanz mit Handgeräten (Reifen, Keule, Band, Ball und Seil) für Mädchen und Frauen. Die kreativ gestalteten Wettkampfübungen zu instrumentaler Musik sind durch tänzerische sowie akrobatische Elemente gekennzeichnet.

    Regeln in Kürze

    Datei:Rhythmisch sport.jpg
    Rhythmische Sportgymnastik, Turnerin am Ball

    Die Rhythmische Sportgymnastik findet auf einer 13 x 13 m großen Wettkampffläche statt. Die Wettkampfregeln der FIG (Fédération Internationale de Gymnastique) gelten für internationale Wettkämpfe: Die Übungen dauern ein bis anderthalb Minuten (Einzel) bzw. zwei bis zweieinhalb Minuten (Gruppenübungen) und enthalten je vier Elemente des mittleren und höheren Schwierigkeitsgrades (Stufe A und B); im Finale kommen die Schwierigkeitsgrade C und D hinzu.

    Sechs Kampfrichterinnen bewerten die Übungen mithilfe einer Notenskala zwischen 0 und 10 Punkten, wobei die Grundnote einer Einzelübung bei 9,60 Punkten liegt. Bei außergewöhnlichen Leistungen können die Athletinnen einen Bonus von 0,40 (Seniorinnen) bzw. 0,20 (Juniorinnen) erzielen. Mit der A-Note werden der technische Wert und die Choreografie einer Übung bewertet, mit der B-Note der Ausdruck (Körper- und Gerätetechnik).

    Geschichte

    Erste Wettkämpfe dieser Sportart fanden 1948 in der UdSSR statt. Seit 1963 gibt es alle zwei Jahre Weltmeisterschaften. Olympisch wurde die rhythmische Sportgymnastik, die vor allem von osteuropäischen Verbänden gefördert wird, in Los Angeles 1984 mit einem Einzel-Vierkampf. Gruppengymnastik kam in Atlanta 1996 hinzu (fünf Gymnastinnen zeigen zwei Übungen). Organisatorisch gehört die rhythmische Sportgymnastik zum Internationalen Turnerbund (FIG).

    KALENDERBLATT - 31. Juli

    1919 Die Nationalversammlung in Weimar verabschiedet die Verfassung der neuen Republik.
    1932 Die Reichstagswahlen enden mit einem triumphalen Sieg für die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler.
    1945 Pierre Laval, ehemaliger Ministerpräsident der Vichy-Regierung, stellt sich in Österreich den amerikanischen Besatzungsbehörden. Am 15. Oktober wird er durch Erschießen hingerichtet.



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