Rennrodeln

    Aus WISSEN-digital.de

    Das Rennrodeln ist eine Wintersportdisziplin.


    Regeln in Kürze

    Die Sportler liegen rücklings auf dem 1,35 m langen und 22 kg schweren Rennrodel (Doppelsitzer 25 kg). Die Länge der Kunsteisbahn beträgt im Männer-Einsitzer 1 000 m bis 1 250 m, sonst 800 m bis 1 250 m. Die Art der Kurven ist vorgeschrieben. Die Steuerung erfolgt lediglich durch Gewichtsverlagerung und Schenkeldruck. Der Sieger wird nach der Gesamtzeit aus vier Durchgängen (Doppelsitzer zwei) an zwei aufeinander folgenden Tagen ermittelt.

    Geschichte

    Das Rennrodeln entwickelte sich im 19. Jh. in St. Moritz (Schweizer Alpen) aus dem Skeletonrennen; 1913 Gründung eines internationalen Schlittenverbandes; erste Europameisterschaften 1914 in Österreich; 1957 Gründung des Internationalen Verbandes (FIL) mit 36 Landesverbänden. Olympische Disziplin erstmals 1964 in Innsbruck mit den heute noch üblichen Wettbewerben Einsitzer für Frauen und Männer und Doppelsitzer (Männer).

    KALENDERBLATT - 18. August

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    1896 Der deutsche Kaiser Wilhelm II. führt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ein, das einen großen Schritt zur deutschen Rechtseinheit darstellt.
    1931 Zwischen dem von Finanznöten geplagten Deutschen Reich und seinen Reparationsgläubigern wird ein Stillhalte-Abkommen von einem halben Jahr vereinbart.



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