Rasso von Andechs

    Aus WISSEN-digital.de

    Graf von Dießen-Andechs und Benediktiner; * um 900 in Bayern, † 19. Juni 953 oder 954 im Benediktinerkloster Wörth (heute: Grafrath bei München)

    auch: Ratho, Radbod;

    Heiliger; der Überlieferung nach ein Riese von 2,50 Metern. Rasso war als Ritter erfolgreich im Kampf der Bayern gegen den Ungarneinfall. Aus Dankbarkeit für die Abwendung der Gefahr pilgerte er nach Rom und ins Heilige Land, von wo er wertvolle Reliquien mitbrachte. Zu deren Aufbewahrung und Verehrung gründete er in Wörth ein kleines Benediktinerkloster, in das er später selbst als Laienbruder eintrat.

    Nach seinem Tod wurde Rasso in der Kirche des Klosters bestattet, wo seine Reliquien bis heute in einem Glasschrein über dem Hochaltar zu sehen sind. Die von ihm gesammelten Reliquien hingegen gehören heute zum Reliquienschatz des Klosters Andechs am Ammersee.

    Fest: 19. Juni.


    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 14. November

    1877 Uraufführung des norwegischen Gesellschaftsstücks "Die Stützen der Gesellschaft" von Henrik Ibsen in Odense.
    1899 In der Samoa-Konvention regeln Deutschland und Großbritannien die Besitzverhältnisse über die in der Südsee liegenden Samoa-Inseln.
    1918 Der Rest der deutschen Schutztruppen kapituliert in der Kolonie Deutsch-Ostafrika.