Prothese (Medizin)

    Aus WISSEN-digital.de

    (griechisch)

    künstlicher Ersatz eines fehlenden Körperteiles:


    Ersatz eines amputierten Armes oder Beines. Behelfsprothesen ersetzen die verlorene Gliedmaße, ohne sie in ihrer äußeren Form nachzuahmen. Diese Prothesen werden z.B. bei Jugendlichen verwendet, sofern noch ein Längenwachstum zu erwarten ist oder bis die Schrumpfung der Muskulatur und der Weichteile nach Abklingen der Unfall-, Kriegs- oder Operationsfolgen beendet ist und man zu einer Dauerprothese übergehen kann. Bei diesen Prothesen werden Schmuckglieder, die den Teil- oder Totalverlust unauffällig machen sollen, von Gebrauchsgliedern unterschieden, die z.B. bei der Kunsthand an Teilen der verbliebenen Muskulatur befestigt werden und ein Zufassen, Ziehen, Greifen und Gegendrücken ermöglichen, wodurch es vielfach gelingt, die Arbeitsfähigkeit für viele Tätigkeiten wieder herzustellen.

    Augenprothesen wie das Kunstauge aus Glas, Hornhautprothesen, "Ektoprothesen", die nach Zerstörung der Augenlider oder Augenhöhlen an Brillen befestigt werden.

    Teil- oder Totalersatz des Gebissen.

    Kalenderblatt - 20. Juli

    1932 Reichskanzler Papen setzt die Regierung in Preußen ab, der letzten sozialdemokratischen Bastion in der Weimarer Republik.
    1944 Das Attentat auf Adolf Hitler (so genannter Zwanzigster Juli) schlägt fehl. Einer der Anführer des Putschversuchs, den nur wenige der Verschwörer überleben sollen, ist Graf von Stauffenberg.
    1954 Nach dem Fall des französischen Stützpunkts Dien Bien Phu gibt man in Frankreich den Krieg in Indochina für verloren und einigt sich mit den Viet-Minh auf einen Waffenstillstand.