Pfeil

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    (lateinisch: pilum, "Wurfspieß");

    eine bei Natur- und Kulturvölkern verbreitete Fernwaffe. Bis zur Erfindung der Feuerwaffen war der Pfeil wohl eine der wichtigsten Jagdwaffen der Menschheit. Auch heute noch jagen viele Völker mit ihm. Er kann entweder mit einem Bogen oder mit einem Blasrohr abgeschossen werden. Blasrohre verwenden vor allem die Indianer des südamerikanischen Regenwaldes. Die Pfeile für Blasrohre sind klein. Ihre Spitze wird mit einem Pfeilgift bestrichen. Mit Bögen abgeschossene Pfeile haben stark variierende Längen, sie sind meistens aus Holz. Oft bestehen die Spitzen des Pfeils aus einem spitz zulaufenden, scharf geschliffenem Material wie Stein oder Metall. Die Flugeigenschaften werden z.B. durch das Anbringen von Federn am Ende des Schaftes verbessert.

    Kalenderblatt - 13. April

    1598 Heinrich IV., der katholisch werden musste, um König von Frankreich zu werden, verfügt im Edikt von Nantes die Religionsfreiheit, um den inneren Frieden wiederherzustellen.
    1784 Uraufführung des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller.
    1940 Cornelius "Dutch" Warmerdam gelingt es im amerikanischen Berkeley, die damalige Rekordhöhe von 4,57 Metern mit Hilfe eines Bambusstabs zu überspringen.