Petrus (Apostel)

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    Petrus

    Apostel geboren: unbekannt in Kapharnaum gestorben: 64 oder 67

    Heiliger; Petrus ist ein Beiname, den der Apostel Simon, einer der zwölf Jünger, von Jesus erhielt, der ihn "Kephas"(aramäisch; griechisch: petros, "der Fels") nannte.

    Er ist ein Sohn des Fischers Johannes. Nach dem Tod Jesu stand Petrus zusammen mit Johannes und Jakobus an der Spitze der Urgemeinde. Er unternahm Missionsreisen unter anderem nach Antiochia und Korinth und wurde mehrmals verhaftet. Nach katholischer Überlieferung war Petrus von Christus beauftragt, die Herde (übertragen für: die christlichen Gläubigen) zu leiten. Ihm wurde die Schlüsselgewalt übertragen. Er gilt als der erste Bischof der römischen Christengemeinde und steht im Papstkatalog der römischen Kirche an erster Stelle. Auf diese Überlieferung und die Vererbung seiner Würde auf seine Nachfolger stützt sich der Primatanspruch der Päpste. Petrus erlitt den Quellen zufolge unter Nero 64 oder 67 n.Chr. durch Kreuzigung den Märtyrertod.

    Die Überlieferung von Petrus als erstem Bischof von Rom wird seit dem 14. Jahrhundert vielfach bestritten und von den protestantischen Kirchen als historisch nicht beweisbar abgelehnt. Über der überlieferten Grabstätte auf einem Friedhof am Fuß des Vatikanhügels erbaute Kaiser Konstantin 324 die älteste Peterskirche; seit 1506 durch die Päpste neu aufgebaut (siehe Petersdom).

    Im Neuen Testament finden sich die so genannten Petrusbriefe, zwei Briefe des Apostels Petrus.

    Fest: 29. Juni. Weitere Gedenktage: 22. Februar (Cathedra Petri, "Petri Stuhlfeier"); 1. August ("Petri Kettenfeier", angeblich Weihe der Kirche S. Pietro in Vincoli in Rom); 18. November (Kirchweih der Basiliken von Petrus und Paulus in Rom, Gedenktag an die Weihe der alten Peterskirche und des Petersdomes).


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