Norm (Recht)

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    (lateinisch) auch: Rechtssatz;

    rechtliche Anforderung, die grundsätzlich an jeden gerichtet ist, prinzipiell aus Tatbestand und Rechtsfolge bestehend. Die Normen z.B. des Verwaltungsrechts besitzen eine geringere Bestandskraft als formelle Gesetze, sind diesen untergeordnet und werden im Zweifel von den Gesetzen "gebrochen". Sonderfall sind die "Normen" der Europäischen Union, die formal verabschiedet werden und für alle Mitglieder der Union die Durchsetzungskraft von Gesetzen haben.

    Kalenderblatt - 24. Juli

    1923 Der Friede von Lausanne revidiert den Friedensvertrag von Sèvres (10. August 1920), durch den die Türkei fast alle europäischen Gebiete an Griechenland verloren hatte.
    1929 Japan hinterlegt als letzter Unterzeichnerstaat die Ratifikationsurkunde des Kellogg-Paktes. In ihm wird der Krieg als Mittel zum Lösen internationaler Streitfälle verurteilt und die friedliche Beilegung angestrebt.
    1939 Frankreich, England und Russland unterzeichnen einen Beistandspakt, der aber schon einen Monat später durch den Hitler-Stalin-Pakt jede Wirksamkeit verliert.