Man Ray

    Aus WISSEN-digital.de

    amerikanischer Objektkünstler, Maler und Fotograf; * 27. August 1890 in Philadelphia, † 18. November 1976 in Paris

    Mitbegründer des amerikanischen Dadaismus. Ray studierte in New York, machte 1915 die Bekanntschaft Duchamps und Picabias und wurde 1917 Mitbegründer der New Yorker Dada-Gruppe. 1922 schloss er sich in Paris den Surrealisten an, wirkte von 1940 bis 1951 in den USA, und war sonst meistens in Paris tätig.

    Man Ray war ein hervorragender Fotograf und bannte die Künstler jener Zeit, kunstvoll arrangiert, auf die Platte. Er arbeitete mit raffinierten wie auch simplen Mitteln, mit Überblendungen und Negativ-Effekten. Seine ureigene Entwicklung waren die "Rayogramme". Bei ihnen wurden verschiedene Objekte für längere oder kurze Zeit auf eine lichtempfindliche Platte aufgelegt. So entstanden unscharfe und scharfe Konturen, die hohe Ansprüche an die Einbildungskraft des Betrachters stellten. Die Rayogramme wurden nach 1924 ein wichtiges surrealistisches Ausdrucksmittel.

    Sein bekanntestes Werk ist das Bügeleisen mit Reißnägeln ("Geschenk", 1921-23, Privatbesitz). Weitere Arbeiten waren experimentelle Fotografien, Fotocollagen und sein "Autoportrait" (1964).

    KALENDERBLATT - 18. Juli

    1922 Der Reichstag verabschiedet das Republikschutzgesetz, das unter dem Eindruck der Ermordung von Außenminister Walther Rathenau ausgearbeitet wurde und dem Schutz der demokratischen Staatsform vor politischem Extremismus dienen soll. Es ist zunächst auf fünf Jahre befristet, wird aber 1927 noch einmal um zwei Jahre verlängert.
    1930 Der Reichskanzler Heinrich Brüning löst den Reichstag auf, nachdem die von der Regierung mit Notverordnungsrecht angeordneten Steuererhöhungen von den Abgeordneten abgelehnt wurden.
    1949 Gründung der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft" (FSK).



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