Karl Hjalmar Branting

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    schwedischer Politiker; * 23. November 1860 in Stockholm, † 24. Februar 1925 in Stockholm

    nach Studien im Lyzeum Beskov folgte ein Studium der Astronomie an der Universität. Assistent am Stockholmer Observatorium war er bis 1883. Neben der Wissenschaft beschäftigten ihn vor allem soziale Fragen. Die Bekanntschaft mit den Sozialisten Lafargue in Paris und Bernstein in Zürich bestärkte ihn darin. Im Laufe der Jahre wurde er ein überzeugter Sozialist. 1884 wurde er außenpolitischer Redakteur der radikalen Zeitung "Tiden" (Die Epoche). 30 Jahre lang kämpfte Branting für seine Ideen und sah die schwedische Arbeiterbewegung zu der beachtenswerten Macht anwachsen, die sie auch heute noch darstellt. 1896 wurde er Reichstagsabgeordneter. 1902 zeigte er Führereigenschaften im Kampf um das allgemeine Wahlrecht. Mithilfe eines Streiks wurde es erzwungen.

    Nachdem er schon 1917 Minister in einer liberal-sozialistischen Koalitionsregierung gewesen war, wurde er 1920 der erste sozialistische Ministerpräsident der Geschichte. Er war schwedischer Delegierter auf den drei ersten Völkerbundversammlungen und beteiligte sich höchst aktiv an der Lösung internationaler Probleme. 1921 erhielt er den Friedensnobelpreis.


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