Jean-Baptiste-Camille Corot

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    französischer Maler; * 16. Juli 1796 in Paris, † 22. Februar 1875 in Paris

    Der hauptsächlich als Landschaftsmaler tätige Corot malte zunächst in klassizistischem Stil, beeinflusst durch Bertin und Michallon und das Studium von Lorrain und Poussin. Von 1825 bis 1928 hielt er sich in Italien auf, wo seine ersten Bilder südlicher Landschaften entstanden (unter anderem "Colosseum" und "Forum"). Daraus schuf Corot das Genre des Paysage intime, poetische Stimmungslandschaften mit eigenwilliger Darstellung des Lichts.


    Er unternahm immer wieder Reisen nach Italien und in alle französischen Provinzen. In seiner letzten Periode, in der er außerordentlich produktiv war und eine große Werkstatt führte, überwiegen die Landschaftsstudien, mit denen Corot zum Vorläufer der Impressionisten wurde. Corots Gesamtwerk wird mit über 2 000 Gemälden (100 im Louvre in Paris), 300 Zeichnungen und 100 grafischen Blättern angegeben.

    Weitere Werke: Ansichten des Forums, des Kolosseums (1826, Paris, Louvre), "Nymphentanz" (1850, Paris, Louvre), "Erinnerung an Mortefontaine" (1864); "Castel Gandolfo" (1865, Paris, Louvre), "Quai des Pâquis à Genève" (Genf, Musée d'Art et d'Histoire) u.a.

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